2. Herren: Sieg zum Jahresabschluss

HSG Nord Edemissen II gegen VfB Fallersleben II

Ergebnis:  32:22 (13:13)

Im letzten Punktspiel des Jahres wollten wir gegen unseren direkten Tabellennachbarn Fallersleben die Punkte unbedingt einfahren, um den Abstand zum Tabellenkeller zu wahren. Im direkten Vergleich war es für uns daher ein sog. „4-Punkte-Spiel“.

Da unter der Woche noch einige Spieler gesundheitlich angeschlagen waren und auch Spielertrainer Peter Wilck im Abwehrzentrum nicht zur Verfügung stand, war es vorher nicht klar, wie spielstark sich unsere Mannschaft zeigen würde.

Dank der Unterstützung aus der 3. Herren, dem Auflaufen der angeschlagenen Spieler und durch die Übernahme des Coaching durch A-Jugend-Trainer Adrian Funk war jedoch eine solide Basis vorhanden. So bestanden hinreichend Wechseloptionen, was sich insbesondere in der zweiten Spielhälfte als vorteilhaft bemerkbar machen sollte.

Zu Beginn der Partie konnte sich zunächst kein Team absetzten. Im Angriff gab es zwar schöne Einzelaktionen durch Tim Schrader, doch ein Zusammenspiel kam nicht richtig zustande. Insbesondere die offensive Abwehr des Gegners stellte uns vor Probleme. So profitierten die Fallerslebener mehrfach von unseren Abspielfehlern und kamen so zu leichten Toren. Auch in der Abwehr lief es nicht rund. Hier setzten die Fallerslebener auf Ihre Stärken und bedienten ihren starken Kreisläufer bzw. nutzen ihre Freiräume, um ihren Wurfstarken Rückraum in Position zu bringen. Dennoch hielten wir gut dagegen und vereitelten einige klare Torchancen, auch vom Siebenmeterpunkt. Nach einer zunehmend härter geführten 1. Halbzeit gingen wir beim Stand von 13:13 erstmal in die Pause.

Nach einer zutreffende Analyse der 1.Halbzeit schwor Adrian Funk unsere Mannschaft nochmal auf diese robuste Gangart des Gegners ein, stellte einige Positionen um und gab dem Innenblock um Hauke Schwendtner und Tim Schrader die entscheiden Marschroute für den Rest der Partie mit auf den Weg. Sie sollten primär den starken Kreisläufer isolieren und somit den Angriff dazu zwingen, über die anderen Positionen die Torabschlüsse zu suchen. Ab der 40. Min. sollte dieser Match-Plan Früchte tragen. Immer wieder konnten im Zusammenspiel von Deckung und Torwart Bälle abfangen und mit schnell eingeleiteten Gegenstößen über Philip Grätz und Michael Kollmeyer schöne Tore erzielt werden. Die Gäste scheiterten gleichzeitig immer häufiger beim Torabschluss und erneut auch  vom Siebenmeterpunkt. Durch die zunehmend stärkere Deckung und die konsequente Chancenverwertung im Angriff konnte nun ein deutlicher 10-Tor-Vorsprung rausgespielt werden.

Auch von der spürbaren Frustration des Gegners ließen wir uns nicht mehr aus der Ruhe bringen und fuhren schließlich einen verdienten und wichtigen 32:22 Sieg ein.

Autor: Jörn Ohms