1. Damen: Tabellenführer-Besieger

HSG Göttingen - HSG Nord Edemissen 32:33 (17:16)

Unter denkbar ungünstigen Umständen traten wir die Reise zum Auswärtspiel gegen Göttingen an. Uns fehlten die verletzten oder verhinderten Spielerinnen Teresa Carmon, Franziska Hoffmann, Kahtarina Elligsen und Sabrina Glawion. Unter der Woche konnten wir kein normales Training durchführen, da zu den genannten Spielerinnen auch noch Dine Neugebauer und Lena Schmidt krankheitsbedingt fehlten. Wir trafen uns etwas früher als gewohnt, da auch noch die Autobahn ab 16 Uhr vollgesperrt werden sollte.
Es war uns von Anfang klar, dass es unter diesen Umständen ein sehr schweres Spiel wird. Doch die letzten Spiele gaben uns viel Selbstvertrauen und so traten wir das Spiel an um zu gewinnen.Das gesamte Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Die Hausherren nahmen zunächst das Zeper in die Hand und gingen mit 2:0 in Führung. Das druckvolle Spiel der Göttingerinnen bereitete uns viele Schwierigkeiten. Nur die hohe Chancen Verwertung unsererseits verhinderte ein frühes absetzen der Gastgeber. Bis zum 6:6 war es sehr ausgeglichen. In der 11. Minute schlossen wir einen Angriff viel zu früh ab. Die Folge daraus war, dass Göttingen einen der vielen Konter startete. Durch eine unglückliche Aktion von Stephanie Koch wurde eine Gegenspielerin während des Konters gefoult. Stephanie wollte den Querpass verhindern und erwischte dabei ohne Absicht ihre Gegenspielerin, die in Ihrem Rücken agierte. In meinen Auge eine 2 Minuten Strafe. Die Schiedsrichter bewerteten die Situation anders und schickten Stephanie auf die Tribüne. Kurzzeitig geschockt, gerieten wir mit 12:8 in Rückstand. Wir steckten nicht auf und kämpften uns weiter ran. In der 6:0 Abwehr konnten wir sehr defensiv agieren, da der Gegner aus der Distanz sehr harmlos war. Anders aus der Kurzdistanz. Immer wieder kamen Sie über den Kreis. Die Anspiele bekamen wir das gesamte Spiel nicht unter Kontrolle. Über 13:10, 14:12 und 15:14 schafften wir es mit einem Tor Abstand in die Pause zu gehen.

Wir nahmen uns vor nicht nach zulassen auch wenn die erste Halbzeit ein hohes Tempo hatte und viel Kraft gekostet hat. Wir erzielten den 17:17 ausgleich. Danach schlossen wir überhastet ab und gerieten mit 3 Toren (20:17) in Rückstand. Erst beim 22:22 gelang uns der Ausgleich. Und wieder schaffte es Göttingen 2 Tore nach einander zu erzielen. Die Moral unserer Mannschaft war aber ungebrochen. Wir erhöhten unsererseits das Tempo und erzielten jetzt die Tore aus der 1. und 2. Welle. Beim 27:27 erzielten wir wieder den Ausgleich. Dieses Mal ließen wir uns nicht mehr abschütteln. Jule Maricek hielt in den Schlussminuten die wichtigen Bälle. Göttingens Trainer sah sich gezwungen seine Sieben noch mal neu einzustellen und nahm bei 30:30 in der 54. Minute eine Auszeit. Wir erzielten in der 57. Minuten den ersten Führungstreffer zum 31:32. Göttingen spielte jetzt überhastet und verlor den Ball, den wir prompt verwandelten. in der 59. Minute bekamen wir noch einen 7m zugesprochen. Leider verwandelten wir diesen Strafwurf nicht. Da hätten wir uns noch die Hektik zum Schluß ersparen können. Göttingen schaffte 50 Sekunden vor Schuss den Anschlusstreffer. Durch einen schnellen Ballverlust konnten wir nicht mehr unsere verbliebene Auszeit nehmen. Doch Göttingen schaffte es nicht mehr zwingend vor das Tor zu kommen. Sie erhielten mit der Schlusssirene noch einen Freiwurf. Doch dieser blieb in der kompakten Mauer hängen. Jetzt brachen alle Dämme und die Mannschaft feierte diesen grandiosen und verdienten Sieg.

Tor: Julia Maricek
Feldspieler: Marie-Chalott Seffer, Daniela Seffer (3/1), Catharina Mucha (1), Stephanie Koch(1), Dine Negebauer (5), Lena Schmidt, Sina Schrader (8), Sabrina Spiller (7), Svenja Homburg (8)

 

Kabinen-Selfi