Frank Pausewang übernimmt HSG-Frauen

Zeit für einen Tapetenwechsel: Nach fünf Jahren als Co-Trainer und weiteren fünf Jahren als Cheftrainer verlässt Frank Pausewang die Regionsoberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II. Der 36-Jährige hat die Frauen-Mannschaft von Landesliga-Aufsteiger HSG Nord Edemissen übernommen.20140701 1damen pausewankfrank

Ex-Coach Martin Staats

Pausewang folgt damit auf Martin Staats, der die Mannschaft nach der geschafften Regionsoberliga-Meisterschaft verlassen hat, „weil ich einfach mal eine Pause brauche. Jetzt geht mal die Familie vor“, begründet der Meistertrainer.

Zum Klassenerhalt in der Landesliga führen will die Edemissenerinnen nun Frank Pausewang. Er freut sich auf die Aufgabe. „Für mich war es Zeit, mal etwas anderes zu sehen und einen anderen Verein kennenzulernen. Und mich reizt die sportliche Herausforderung, mal eine erste Mannschaft zu übernehmen“, begründet er. 

Die HSG-Riege habe ihn super nett aufgenommen. „Das ist ein eingeschworener Haufen.“ Was dem Wendeburger noch bei den ersten Trainingseindrücken gefiel: „Da ist großes Potenzial vorhanden. Man merkt, dass die Spielerinnen eine gute handballerische Ausbildung genossen haben.“ Und im Vergleich zu seinem jüngsten Herren-Amt habe er nun echte Luxus-Probleme: Gleich sechs Rückraumspielerinnen und zwei Linkshänderinnen stehen ihm zur Verfügung. Einen Linkshänder habe er zuletzt bei der SG nicht mehr gehabt. Und trotzdem: Der Abschied sei ihm nicht leicht gefallen. Er wohnt in Wendeburg, spielte seit der C-Jugend Handball in Bortfeld und engagierte sich zehn Jahre als Trainer bei der SG: „Das ist schon ein komisches Gefühl, zumal ich viele Freunde in der 2. Herren habe und die Mannschaft mir fehlt. Aber viele können meinen Entschluss nachvollziehen“, sagt er. Martin Staats drückt dem Nachfolger und seiner Ex-Mannschaft die Daumen in der Landesliga: „In der vergangenen Saison waren Leistungsträgerinnen wie Svenja Homburg oder Sina Schrader noch lange Zeit verletzt, sie stoßen jetzt erst richtig dazu. Ich traue der Mannschaft den Klassenerhalt zu“, sagt er.