1. Damen: Saisonrückblick

Schon vor der Saisonvorbereitung viel Franziska Hoffmann mit einer Kreubandverletzung aus. Die Drei Neuzugänge aus der A-Jugend und Torfrau Sandra Wilck aus der 2. Damen fügten sich gut in die Mannschaft ein. In der Vorbereitung konnten guten Ergebnisse erzielt werden. Wir gingen gut vorbereitet in die letzten Wochen vor der Saison. Während des eigenen Turniers kurz vor Beginn der Saison, mussten wir den ersten Dämpfer in Form der Kreuzbandverletzung von Svenja Homburg hin nehmen. Es sollte nicht die letzte schwere Verletzung der Saison bleiben. Das erste Spiel gegen Dransfeld wurde mit 6 Toren Unterschied gewonnen. Fürs erste Tabellenführer. Danach folgten knappe Niederlagen gegen Geismar und Eintracht Braunschweig. Die Heimspiele gegen Timmerlah und Vorsfelde wurden nach guten Leistungen nur mit einem Punkt belohnt. Danach folgte eine gute Leistung gegen Zweidorf. Das Spiel wurde erst in den letzten Minuten entschieden. Beim darauf folgenden Spiel gegen TGJ Salzgitter folgten die schwere Verletzung von Katharina Elligsen (Kreuzbandriss) und eine Gehirnerschütterung von Viktoria Marquardt. Viktoria hat bis dato frei aufgespielt und landete somit in einige Notizblöcke der Landesligatrainer der Region. Leider konnte Sie an Ihre Leistungen der Vorrunde nur noch phasenweise anknüpfen. Als Tiefpunkt der Hinrunde fuhren wir zum damaligen Vorletzten aus Fallersleben um dort mit 32:17 unterzugehen. Es folgten knappe Niederlagen. Im Derby gegen Peine konnten wir nur eine Halbzeit mithalten. Danach war dann endlich Winterpause. Zu Beginn der Rückrunde die nächste Hiobsbotschaft für die Mannschaft. Kapitän Daniela Seffer sagte für den Rest der Saison auf Grund Ihrer Schwangerschaft ab. Auch Manuela Harries zog es ins Ausland. Somit hatten wir nur noch einen Kader von 11 Spielerinnen.

Das erste Spiel der Rückrunde in Dransfeld wurde noch mal gewonnen. Danach merkte man die neue Zusammenstellung der Mannschaft und das Fehlern von Daniela Seffer. Die nächsten Spiele wurden teilweise zu hoch verloren. Im letzten Drittel der Rückrunde spielten wir uns besser ein. Lena Brandes und Lena Schmidt wurden im Zusammenspiel immer stärker. Die Spiele wurden immer knapper. Im Spiel gegen TGJ Salzgitter zogen sich Teresa Carmon einen Kreuzbandriss im Knie und Viktoria Marquardt einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich zu. Im Derby gegen Peine hielten wir lange entgegen und machten es den Gastgebern richtig schwer. Gegen Rhumetal wurde in der letzten Minute das entscheidende Tor kassiert. Als der Abstieg letztendlich feststand, wurden die Beine wieder leichter und der Kopf freier. Zum Abschluss der Saison schafften wir unseren dritten Sieg der Saison und somit noch ein versöhnliches Ende zum Abschied. Ob es ein Abschied aus der Landesliga wird, zeigt sich erst, wenn die Oberligasaison zu Ende ist. Denn obwohl wir sportlich abgestiegen sind, zogen am letzten Spieltag 2 Mannschaften zurück und standen somit als erste Absteiger fest. Sollte es der VFL Wolfsburg schaffen, in der Oberliga zu bleiben, spielt die HSG Nord Edemissen weiter in der Landesliga.

Die vielen Ausfälle konnten die vielen jungen Spielerinnen nicht kompensieren. Die Verantwortung kam, gerade für die A-Jugendlichen ein Jahr zu früh. Aus beruflichen und privaten Gründen hatten wir bis auf die Vorbereitungszeit eine niedrige Trainingsbeteiligung. Das wirkte sich auch sehr auf die Leistung aus, nach dem dann auch Katharina Elligsen und Daniela Seffer ausgefallen waren. Trotz allem haben wir aus den letzten Spielen noch sehr viel Erfahrung gewinnen können. Über die gesamte Saison gesehen haben wir viele gute Spiele gemacht, die leider nicht belohnt wurden.